Flutkatastrophe in Pakistan
Hochwasser, vernichtende Wellen und Schlammlawinen: Bei den verheerendsten Monsunfluten seit über 80 Jahren haben in Pakistan diesen Sommer mehr als 14 Millionen Menschen ihr gesamtes Hab und Gut verloren, viele von ihnen wurden schwer verletzt. Ende Juli begannen die Regenfälle in der Provinz Khyber-Pakthunkhwa und hörten seitdem nicht mehr auf. Ein Drittel des Landes steht unter Wasser. Etwa 20 Millionen Betroffene - Aktive Jugend unterstützt die Opfer der Katastrophe
Unser seit 2006 aus Mitgliedern unterschiedlicher Herkunft bestehender Verein Aktive Jugend e.V., der neben Jugend- und Integrationsarbeit vornehmlich Entwicklungshilfe für Afrika betreibt, hat es geschafft, in kurzer Zeit definierte Meilensteine zu verwirklichen: Der Bau einer Schule, einer Radiostation und einer Apotheke in dem Dorf Hayo in Somalia war nicht nur eine gute Motivation für die jungen und alten Mitarbeiter, sondern hat den Dorfbewohnern Hoffnung und Lebensfreude gegeben.
Die Haupteinnahmequellen des Vereins sind die Mitgliedsbeiträge und die Wohltätigkeitsveranstaltungen, welche einerseits einen Treffpunkt für Menschen aus verschiedenen Ländern darstellen und andererseits ein praktisches Beispiel für den Einsatz für Menschen in Not demonstrieren. In diesem Sinne wurden bisher fünf Wohltätigkeitsbasare und drei Informationsabende veranstaltet.
Mit der vor Kurzem erfolgten Anschaffung eines Baggers wird neben dem Bildungs- und Gesundheitsproblem auch die Wasserversorgungsproblematik eine neue Form annehmen. Bekannt ist, dass die Wasserversorgung in Afrika ein generelles Problem darstellt. Allerdings haben unsere Nachforschungen ergeben, dass nicht mangelndes Wasser an sich für die Minderversorgung zuständig ist, sondern die Möglichkeiten zur Speicherung des Regenwassers nicht gegeben sind. Die Aktive Jugend e.V. wird in den Dürregebieten Dämme zur Ansammlung des Regenwassers bauen und in einem zweiten Schritt dieses Wasser zur Verwendung als Trinkwasser klären.
Der Bagger wird diesen Mitwoch von Ludwigshafen nach Antwerpen und anschließend nach Mombasa (Kenia) verschifft. 2010 wird ein technisches Gremium nach Kenia reisen, um mit dem Dammbau zu beginnen.
Die Aktive Jugend e.V. bedankt sich bei allen, die ihre Arbeit mit den ihnen gegebenen Möglichkeiten unterstützen, bei der Stadt Ludwigshafen und bei den regionalen Medien.
Über jede kleine und große Spende zur Unterstützung des Wasserprojektes würden wir uns sehr freuen.
Für weitere Informationen steht unsere Internetseite www.aktivejugen.de zur Verfügung. Gernen können Sie uns auch eine Email schreiben: info@aktivejugen.de